Was sind Sie: ein Mensch der Sonne oder des Mondes?

Was sind Sie: ein Mensch der Sonne oder des Mondes?

Lieben Sie die helle Sonne, ihre gleißenden goldenen Strahlen, sonnige klare Tage? Oder mögen Sie die Dämmerung, den Schatten, den gemütlichen Abend, sogar die Nacht? Schließen Sie Ihre Fenster und fühlen Sie sich an bewölkten Tagen wohler?

Es stellt sich heraus, dass nicht alle Menschen die Sonne mögen. Aber nicht jeder hat den Mut, das zuzugeben. Einige Psychologen kritisieren sogar die „Menschen der Schattenseite“.

Sie behaupten angeblich, dass in der Seele dieser Menschen alles unrein ist. In ihrem Inneren befindet sich ein Knäuel von Schlangen, und sie selbst sind misstrauisch, gerissen und hinterlistig. Solchen Menschen sollte man nicht trauen.

Ich persönlich glaube das nicht. Ich bin der Meinung, dass Sonne und Mond gleich wichtig sind. Nehmen Sie die Liebe zur Sonne nicht als Zeichen für einen schönen Menschen. Und andersherum. Auch Schurken lieben die Sonne. Sogar Raubtiere sonnen sich gerne nach einer deftigen Mahlzeit.

Aber es gibt wirklich Sonnenmenschen und Mondmenschen. Es sind zwei verschiedene Arten von Menschen, das ist alles. Der Sonnenmensch ist an einem sonnigen Tag besser gelaunt. Er fühlt sich körperlich und geistig besser. Er kann stundenlang in der Sonne liegen und versucht, auf der Sonnenseite der Straße zu gehen. Er liebt helles Licht! Er liebt die Aufmerksamkeit und ist in der Lage, sie auf sich zu ziehen.

Das sind Menschen, die andere kontrollieren können. Wenn sie Macht wollen, werden sie sie erlangen. Ihr Verstand ist klar und ihre Entscheidungen sind praktisch. Die Sonne lädt ihren Akku auf, gibt ihnen die Kraft zum Erfolg. Und sie wählen sonnige Länder für ihren Urlaub. Sie ist ihre Ressource.

Ein Mann der Sonne braucht Anerkennung und Beifall. Er kann sowohl auf der Bühne als auch im Leben glänzen. Er ist in hohem Maße von der Liebe der Menschen um ihn herum abhängig. Nicht umsonst sagt man: „sich in den Strahlen der Herrlichkeit sonnen“, „glänzen“, „seine Herrschaft“…

Und die Menschen des Mondes und der Dämmerung sind Dichter und Mystiker. Sie spüren subtil die Stimmung der anderen, durchschauen ihre Seele. Intuition, Träume, Vorahnungen: Der Mensch der Dämmerung kann alles haben. In der Sonne werden sie schnell müde. Es ist nicht so, dass sie das Sonnenlicht nicht mögen, sie werden nur schnell müde davon. Und sie sind gut an kühlen, bedeckten Tagen. Oder am Abend, nach Sonnenuntergang.

Sie sind Denker und Philosophen. Ihr inneres Auge sieht Dinge, die ihnen das blendende Licht vorenthält. Sie grübeln und fühlen, leben ein Innenleben. Sie unterscheiden zwischen den Hälften und Schattierungen der menschlichen Gefühle… Diese Menschen sind einfach anders, meistens – introvertiert. Fürsorge, Zärtlichkeit, Vertrauen – das ist es, was Mondmenschen brauchen.

Sie müssen sich selbst verstehen. Und andere verstehen. Manche Menschen gehen auf der Sonnenseite der Straße, andere auf der Schattenseite. Manche empfangen die Energie der Sonne, andere die des Mondes.

Das Wichtigste ist, andere nicht zu drängen und sie nicht zu verspotten. Bleib einfach auf deiner Seite der Straße, das ist alles. Und vertraue deinen Gefühlen, deinen Sinnen, suche dein Ziel: solar oder lunar. Nur dann kannst du erfolgreich sein und in Harmonie mit der Sonne, dem Mond und den anderen Menschen leben…


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