Das vielleicht ungewöhnlichste Haus der Welt, das im Stamm eines Baumes gebaut ist!

Das vielleicht ungewöhnlichste Haus der Welt, das im Stamm eines Baumes gebaut ist!

In den Stämmen alter, riesiger Bäume bilden sich selbst im Wurzelbereich riesige Hohlräume. Wie groß? Darin könnte man ganz einfach einen Raum einrichten. In Afrika gibt es eine Bar in einem Affenbrotbaum, in Frankreich eine Kapelle in einer Eichenhöhle, usw.

Aber der Amerikaner Lenom Moore hatte eine Idee, die es ermöglichte, eine vollwertige Wohnung im Inneren eines Riesenmammutbaums zu bauen. Und er hat es geschafft, aber wie? Lesen Sie bis zum Ende und Sie werden alles erfahren, einschließlich einer weiteren ungewöhnlichen Verwendung für eine Baumhöhle.

Die Geschichte der Konstruktion eines ungewöhnlichen Hauses im Baum

Lenom Moore wählte diesen Baum aufgrund der Umstände als sein Zuhause. Er war im Wald, als ein heftiger Sturm losbrach. Er musste schnell nach einem Unterschlupf suchen. Den fand der Mann im Stamm eines umgestürzten Mammutbaums. Dort musste er lange genug bleiben, denn schließlich beschloss Lenom, dort ein Haus zu bauen.

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So sieht ein Baumstammhaus von außen aus.

Sequoias sind übrigens die höchsten, größten und ältesten Bäume der Erde. Außerdem gehören sie zu den roten Arten. Und sie wachsen in Amerika an der Pazifikküste. Dieser Baum war 75 Meter hoch und hatte einen Durchmesser von 5 Metern und war etwa 1900 Jahre alt. Moore hat einen Schrott von etwa 10 Metern, denn 1938 wurde der Baum zersägt und 4 ähnliche Behausungen wurden gebaut. Die Idee von Moore ist also nicht neu, aber dennoch sehr originell.

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Und das ist das interne Umfeld.

Ein wesentliches Merkmal des Hauses von Lenom Moore ist, dass der Kofferraum waagerecht ist (wie bei seinen Vorgängern aus dem Jahr ’38) und zudem auf einer beweglichen Plattform montiert ist. Der Amerikaner wollte mit seinem ungewöhnlichen Haus durch das Land reisen, aber die Größe des Kofferraums erlaubte es ihm nicht, über seinen Heimatstaat Kalifornien hinauszugehen.

Hier ist, was Moore über den Prozess des Baus dieses ungewöhnlichen Hauses erzählt:

Es war eine Arbeit zu zweit (ich habe einen Kumpel gebeten, mir beim Bau des Hauses zu helfen). Zuerst mussten wir das Holz von innen aushöhlen, so dass nur die Wände etwas dick waren. Dann begannen wir, das Holz von innen abzuschlagen. Es dauerte ein Jahr, bis das Haus fertig war.

Was war es am Ende?

Das Haus ist ganz anständig geworden: kompakt, asketisch, aber bewohnbar.

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Der Innenraum sieht stilvoll, umweltfreundlich und ungewöhnlich aus. Aber es fühlt sich trotzdem ziemlich düster an.

Das Haus im Inneren des Blocks hat alles, was man braucht: Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Esszimmer, Bad. Ja, es gibt keine Fenster, aber es gibt Strom und sogar Internet.

Natürlich ist die Umgebung sehr ungewöhnlich. Viele Augenzeugen sind der Meinung, dass das Baumstammhaus einem Zugwaggon oder einer Flugzeugkabine ähnelt – ein schmaler Gang in der Mitte, mit Möbeln auf jeder Seite.

Lenom Moore beschloss, sein „Geistesprodukt“ nicht zu verstecken, und begann, Touristen einzuladen. Zusammen mit seinem Haus unternimmt er regelmäßig Touren durch das Land. Gegen eine geringe Gebühr können Besucher die ungewöhnliche Unterkunft besichtigen. Es gibt sogar Warnschilder an den Wänden (z. B. „Sitzen auf dem Bett verboten“). Und die Gästetoilette ist geschlossen, es ist klar, warum. Der Name der Attraktion ist „One-Log House“.

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Das Doppelbett passte nicht in den Block. Also musste Lenom zwei Einzelbetten auf jede Seite des Schlafzimmers stellen.

Die Verfolger

Die Idee von Lenom hat die Welt aufgewühlt. Vor allem, weil viele Menschen heute ernsthaft über den ökologischen Faktor ihrer Häuser nachdenken. Überall auf der Welt tauchten Häuser in Baumstämmen auf. Manche haben sie gebaut, um darin zu leben, andere nur zum Spaß.

Sharalee Armitage Howard aus Idaho hat zum Beispiel eine kleine, kostenlose Bibliothek in den Stumpf einer 100 Jahre alten Pappel gebaut. Sie baute ein Dach darauf, Regale und Beleuchtung im Inneren und eine Treppe zum Eingang.

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Durch eine Glastür kann man den Inhalt des Baumes gut sehen. Jeder kann sich hier ein Buch ausleihen und etwas Eigenes hinzufügen. Die Frau hat diese Idee nicht ohne Grund gewählt; sie ist eine professionelle Buchbinderin und arbeitet seit vielen Jahren in der Bibliothek.

Was können wir als Schlussfolgerung sagen? Wenn es in Ihrer Gegend keine Mammutbäume gibt, ist es unwahrscheinlich, dass Sie den Erfolg dieser Leute wiederholen können. Und das müssen Sie auch nicht. Wir wollten Ihnen mit diesem Artikel nur sagen, dass dem menschlichen Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt sind. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe bereits interessante Möglichkeiten, die Sie nutzen können.


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